Lyrik

 

 
 

 

Ein 80-seitiger Gedichtband mit  dem Titel "Die Zeit vielleicht" ist ein erstes Zeugnis meiner literarischen Zukunft.

Der Gedichtband ist in allen Buchläden unter der ISBN  978-3-87336-374-8

für 12,90 Euro erhältlich.

 

 

Hier für Sie drei Gedichte zum "Reinschnuppern" 

 

 

Sturmwind!

 

Mach aus den Wintergärten Balkone

Und öffne die Türen durchs ganze Haus

 

Presse frischen Wind hinein

Wende das Blatt zum Besseren

 

Strauchle nicht an alten Barrikaden

Schenke ihnen ihr wohlverdientes Grab

 

Fege durch das Gerippe der Vergangenheit

Und zerstreue die letzten Knochen

 

Reiße Schneisen für den frischen Atem

Und schaffe Raum für neues Denken

 

Sturmwind!

Lasse nichts Unverrückbares zurück

Verschone nur unsere Erinnerung

 

Nimm Fahrt auf, lass´ die Würfel tanzen

Ihre Ruhe finden sie von alleine

 

Lifte die grimmigen Mienen der Alten

Und hebe die luftigen Röcke der Mädchen

 

Zwinge das Feste zum Tanzen

Zeige ihnen mehr als nur Ringelreihen

 

Sturmwind!

Trage alles in die luftigen Höhen

Die Blicke der Freudigen werden dir schon folgen

 

 

 

Farben des Lichts“

 

Blaustichig rotlos die gefilterte Morgenstimmung

Flirrende Vielfarbigkeit hinter geschlossenen Lidern

 

Gleißend Weiß zuckend der diagonale Sekundenblitz

Elektrisierendes Grau aufgeladen die Luft  zum Atmen

 

Träges stumpfes Oxidgrün dampfender Pferdenüster gleich

Schwefelgelb überlagerte Gefühle der Mittagshitze

 

Zuviel Karmin zu wenig Grün am frühen Abendhorizont

Träumendes Königsblau am Abend der Seele eng verwandt

 

Als Farbe fast verweigert das nächtliche Katzengrau

Das raumlose Schwarz der Mitternacht dem Tode so nahe

 

Sage mir wann ist unsere Zeit und welche Farbe hat sie?

 

 

 

 

„Der Kuss“         

 

Gib mir einen Willkommenskuss

und keinen Abschiedskuss,

 

Reiche mir deine Hand

mit Aussicht auf deine Lippen,

 

Sieh mich an

aber nicht durch mich hindurch,

 

Höre meine Worte

nur die dich liebevoll berühren,

 

Achte auf meine Gesten

auf die dich Tragenden besonders,

 

Atme den Duft

der alles Neue ankündigt,

 

Spüre die Berührung

wie einen milden Südwind,

 

Nimm mich mit

nicht an der Hand, im Herzen,

 

Gib mir keinen Abschiedskuss

sondern einen Willkommenskuss.

 

 

 

 

Lyrik und Bildende Kunst aus einer Hand:

Textobjekt mit direktem Bezug auf das Gedicht: "Weg und Leben"

 

Frontalansicht

"Weg und Leben",  Acrylglas, Lackstift, 110x80 cm, 2012

 

Ausschnitt

 

 

 

 

 

 

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